Aktuelle Mitteilungen

Spenden statt Schenken

Unter diesem Motto steht auch in diesem Jahr die Spende der Mobile Senioren- und Krankenpflege Birgit Rückert. Statt der sonst üblichen Aufmerksamkeiten an Kooperationspartner ging das Geld erneut an den ambulanten Hospizdienst in Lünen sowie den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Kreis Unna.

Frau Birgit Rückert möchte die wertvolle Arbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Hospize unterstützen und spendet deshalb jeweils 750€ an diese beiden Einrichtungen.

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V.l.: Anorte Reher (amb. Hospizdienst Lünen), Martina Klaue (Pflegedienstleitung), Marie-Luise Erdmann (amb. Hospizdienst Lünen), Sigrid Schulz (Pflegedienstleitung), Birgit Rückert, Denis Pestinger-Rückert (stellv. Geschäftsführer), Monika Lange (amb. Kinderhospizdienst Kreis Unna), Elvira Günther (amb. Kinderhospizdienst Kreis Unna)

Wenn auch Sie spenden wollen, finden Sie alle Informationen und Spendenkonten auf den Internetseiten:

http://www.akhd-unna.de

http://www.luenerhospiz.de/

Bestnote für die Mobile Senioren- und Krankenpflege Birgit Rückert

Auch 2016 hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) seine jährliche Qualitätsprüfung durchgeführt – und der Mobilen Senioren- und Krankenpflege die Bestnote

(1,0 – sehr gut) verliehen.

qualitaetspruefungmdk

Wir freuen uns, dass wir uns im Vergleich zu den Vorjahren (1,1 in 2015) sogar noch verbessern konnten. Und besonders freuen wir uns über das Ergebnis in der Kategorie Kundenbefragung. Denn die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser größtes Anliegen!

Vielen Dank an unsere Kunden, die sich mit der Prüfung einverstanden erklärt und uns ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Und natürlich geht ein besonderer Dank auch an unsere Mitarbeiter, die jeden Tag sehr gute Arbeit leisten, um die Bestnote auch zukünftig zu erhalten.

Den vollständigen Qualitätsbericht können Sie hier einsehen: qualitaetsbericht2016

Das zweite Pflegestärkungsgesetz ist da

Bereits am 01. Januar 2016 ist das zweite Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (zweites Pflegestärkungsgesetz – PSG II) in Kraft getreten. Ab dem 01. Januar 2017 entfalten die neuen Regelungen im vollen Umfang ihre Wirkung. Wir möchten unsere Kunden und deren Angehörige über die wichtigsten Änderungen informieren:

Kernstück des PSG II ist die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Für die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit wird ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt. Hierbei werden der Mensch in seiner Lebenswelt in den Blick genommen und alle für das Leben und die Alltagsbewältigung eines Pflegebedürftigen relevanten Beeinträchtigungen berücksichtigt. Somit finden kognitive Einschränkungen wie Demenzerkrankungen deutlich mehr Berücksichtigung.

An Bedeutung gewinnt außerdem die Feststellung einer „eingeschränkten Alltagskompetenz“. Derzeit erhalten diese Kunden auf Antrag zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Zukünftig wird dieses Merkmal auch für die Einstufung in die Pflegegrade relevant.

Die wohl wichtigste Änderung für unsere Kunden ist die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade. Ab dem 01. Januar 2017 wird es dann nicht mehr die bekannten Pflegestufen 0 bis 3, sondern die Pflegegrade 1 bis 5 geben. Kunden mit Pflegestufen werden zum Jahreswechsel automatisch in Pflegegrade überführt. Kunden ohne festgestellte eingeschränkte Alltagskompetenz werden dabei mit dem sogenannten „einfachen Stufensprung“ bspw. von Pflegestufe I in Pflegegrad 2 oder von Pflegestufe II in Pflegegrad 3 usw. überführt. Bereits dieser Stufensprung führt automatisch zu höheren Sachleistungsansprüchen. Die genaue Höhe der Beträge entnehmen Sie bitte der unten stehenden Tabelle zu den Sachleistungsbeträgen vor und mit dem PSG II.

Ist eine eingeschränkte Alltagskompetenz bereits festgestellt, kommt es zu einem „doppelten Stufensprung“, d.h. von Pflegestufe I in Pflegegrad 3 usw. Damit profitieren unsere Kunden von einer deutlichen Erhöhung ihres von den Kassen zur Verfügung gestellten Pflegebudgets!

Haben Sie noch keinen Antrag auf Leistungen nach § 45b SGB XI (zusätzliche Leistungen für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz) gestellt, obwohl sich demenzbedingte Fähigkeitsstörungen, geistige Behinderungen oder psychische Erkrankungen auf das tägliche Leben auswirken?

Dann sollte dies zur optimalen Ausnutzung Ihres Budgets noch unbedingt vor dem Jahreswechsel und damit vor der automatischen Überführung in die Pflegegrade erfolgen!

Unsere Mitarbeiter prüfen bereits seit Wochen, welche unserer Kunden die Möglichkeit haben, durch die Feststellung einer eingeschränkten Alltagskompetenz einen doppelten Stufensprung zu erreichen. Wir möchten aber auch Sie bitten, sich mit uns in Verbindung zu setzen, wenn eine eingeschränkte Alltagskompetenz trotz ausreichender Anhaltspunkte noch nicht festgestellt worden ist. Wir sind Ihnen dann bei der Antragsstellung und dem Begutachtungsverfahren gerne behilflich.

Auch bei weiteren Rückfragen zum PSG II und den damit verbundenen Änderungen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an! Gemeinsam prüfen wir, ob Sie das Angebot der Pflegeversicherung umfassend ausschöpfen.

Beträge für Pflegesachleistungen vor und mit dem PSG II

Stufen der Pflegebedürftigkeit

2016

Pflegegrad

2017

Mehrbetrag

Pflegestufe 0
(mit Demenz)

231 €

2

689 €

458 €

Pflegestufe I

468 €

2

689 €

221 €

Pflegestufe I
(mit e.A. )*

689 €

3

1.298 €

609 €

Pflegestufe II

1.144 €

3

1.298 €

154 €

Pflegestufe II
(mit e.A.)*

1.298 €

4

1.612 €

314 €

Pflegestufe III

1.612 €

4

1.612 €

0 €

Pflegestufe III
(mit e.A.)*

1.612 €

5

1.995 €

383 €

Härtefall

1.995 €

5

1.995 €

0 €

 

* e.A. = eingeschränkte Alltagskompetenz

Die Mobile Senioren- und Krankenpflege Birgit Rückert spendet 1.500€ an Hospize!

Spendenübergabe 2015

Auch in diesem Jahr verzichtet die Mobile Senioren- und Krankenpflege bewusst auf Weihnachtsgeschenke für ihre Kooperationspartner und spendet jeweils 750€ an den Lüner Hospiz e.V. und an den ambulanten Kinderhospizdienst.

Die Mobile Senioren- und Krankenpflege Birgit Rückert hofft das in Zukunft auch viele ihrem Bespiel folgen werden.

 

Wir wünschen allen eine fröhliche Weihnachtszeit und guten Rutsch ins neue Jahr!

MDK Qualitätsprüfung 2015 sehr gut für die Mobile Senioren- und Krankenpflege Birgit Rückert!

MDK Prüfbericht Mobile Senioren- und Krankenpflege Rückert 2015Gesamtergebnis bei den Qualitätsprüfungen 2015 des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) für die Mobile Senioren- und Krankenpflege Birgit Rückert: 1,1 (sehr gut)

Zur einheitlichen Bewertung der Prüfergebnisse haben sich der GKV-Spitzenverband, die Sozialhilfeträger und die Vertreter der Leistungserbringer für eine Bewertungssystematik nach Noten entschieden. Noten kennt jeder aus seiner eigenen Erfahrung. Jeder weiß, was eine Eins oder eine Fünf bedeutet.

Die Basis für die Pflegenoten bilden die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), sowie gleichwertige Prüfungen. Sie setzen sich aus insgesamt 49 Einzelbewertungen zusammen, welche die MDK-Mitarbeiter im Rahmen der gesetzlichen Überprüfungen der Pflegedienste ermitteln.

Den vollständigen Qualitätsbericht und alle Teilanforderungen für unsere Mobile Senioren- und Krankenpflege können Sie im Folgenden einsehen und herunterladen:

MDK Qualitätsbericht 2015 – Mobile Senioren- und Krankenpflege Birgit Rückert